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ZONE*INTERDITE @ WERKLEITZ GESELLSCHAFT

Zone*Interdite @ Werkleitz Zone*Interdite @ Werkleitz

Als EMARE Stipendiaten hatten wir die Möglichkeit im Winter 06/07 in der Werkleitzgesellschaft in Halle/Saale Deutschland zu arbeiten. Es war eine sehr gute Erfahrung für uns. Wir profitierten von dem professionellen Equipment und erhielten tollen Support für unsere Arbeit und das Projekt Zone*Interdite. Wir bedanken uns für die gute Zeit und freuen uns die Werkleitzgesellschaft so bald wie möglich wieder zu besuchen.
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Demo Movies and Screenshots

Following two movies demonstrate how to navigate. >>

Militärische Geheimhaltung ist ein Auslaufmodell.

Kommunikation statt Konspiration
Schon die Soldaten im zweiten Weltkrieg dokumentierten geheime Aktionen mit ihren mitgeführten, privaten Fotoapparaten und schufen mit Briefen und Erzählungen Dokumente, die nach dem Willen der Befehlshaber nicht hätten festgehalten werden dürfen. Mit den Kommunikationsgewohnheiten und den Medien ist eine Geheimhaltung des Militärischen immer offensichtlicher in Frage gestellt. >>

Landschaftsmalerei

Ein Kunstprojekt in der Tradition klassischer Landschaftsmalerei

ZONE*INTERDITE steht in der Tradition der Landschaftsmalerei. Offensichtlich ist das, wenn mit bildnerischen Mitteln die für unsere Wahrnehmung brachliegenden Landschaftsstriche zurückgewonnen werden. Das Projekt durchlief auch Phasen, die sich in Skizzen und Malerei niederschlugen. ZONE*INTERDITE entspricht aber vor allem deshalb der Malerei, weil sich das Projekt explizit anhand von Bildwelten, von Wahrnehmung und Darstellung herausbildet.

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Überschreitung

ZONE*INTERDITE zeigt “Restricted Areas”. Diese abgegrenzten Gebiete zu betreten ist verboten. Weiter besteht ein Verbot, diese Gebiete bildlich festzuhalten. Die Terrains wurden eigentliche Tabuzonen. ZONE*INTERDITE öffnet einen Aspekt, der bislang in dem Tabu negiert war.

Diese militärischen Gebiete sind trotz der Verbote wahrnehmbar und tauchen auch in allen möglichen militärischen, staatlichen und zivilen Darstellungen auf. Das Verbot zielt also darauf, dass wir für diese “Restricted Areas” keine Zeichen und keine Sprache haben. Prekär ist deshalb nicht die Darstellung, sondern die Wahrnehmung. In dieser Wahrnehmung findet die eigentliche Überschreitung von ZONE*INTERDITE statt. >>